Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser
Gestern Abend, nachdem ich ein paar Seiten an meiner Bachelorarbeit geschrieben hatte und Word beenden wollte erschien ein Microsoft Fenster in dem ich gebeten wurde meine Nutzungsdaten zur Verbesserung der Korrekturhilfe an die Microsoftserver zu senden. Tja, im Normalfall klicke ich meistens auf "Ja", da ich Microsoft vertraue und Feedback liefern möchte um die Produkte zu verbessern. Dennoch schaue ich immer darauf, was denn gesendet wird. Ich lese den ersten Absatz und dort steht, dass einige Informationen aus der Benutzung der Rechtschreib- und Grammatikprüfung gesendet werden sollen. Okay, wird schon passen denke ich, schaue aber lieber noch einmal darauf, nicht dass man mich nachher noch für einen Analphabeten hält. Plötzlich erstarre ich innerlich (siehe rote Umrandung im Bild).
Ich habe vor ewigen Zeiten einmal eine Worddatei inkl. Passwortschutz erstellt in der ich alle meine Passwörter für die PS3 hinterlegt habe (besitze mehrere Accounts). Warum nur wollte Micrsoft die jetzt haben, es handelt sich da doch um meine Playstation-Zugangsdaten und die kann man doch sowieso schon günstig im Internet kaufen
Tja, soetwas passiert halt, wenn die Rechtschreibprüfung kontextlastig die Dokumente durchackert, währenddessen man schreibt. Alles was man verfasst kann einem so also zum Verhängnis werden, auch einmal eingetippte Passwörter die die Rechtschreibprüfung nicht kennt - also seid auf der Hut!
Shutdown-Day am 03.10.2010
Heute ist der geeignetste Tag um auf ein ganz spezielles Ereignis hinzuweisen: Den Shutdown Day. Eigentlich wurde dieser Tag mit der Frage "Hälst du es 24 Stunden ohne Computer aus?" eingeführt, aber mittlerweile müsste man ihn ergänzen mit "ohne Internet und ohne Smartphone". Ich mache da jetzt schon seit 3 Jahren mit und muss sagen, dass es eigentlich immer ein sehr entspannter und schöner Tag war und alles was ich "verpasst" habe konnte man auch am nächsten Tag getrost nachholen. Bisher ist aber nie etwas liegen geblieben, insofern habe ich mich stets gefragt, warum ich sonst immer so lange am Rechner sitze und am Tag danach fällt es mir wieder ein. Nutzlose Recherche
Ich kann euch aber nur empfehlen an diesem Ereignis mitzumachen und dieses zu verbreiten und mit euren Freunden zu teilen. Nicht nur das man im Sinne der Green-IT handelt und ein wenig Strom spart, nein, man befreit seine Seele und wird (zumindest für einen Tag) diesen ständig existierenden Zwang des Rechners/Internet los.
So, nun aber noch etwas. Warum berichte ich ausgerechnet heute darüber? Warum ist heute der geeignetste Tag dafür? Warum sollte man den Shutdown Day meiner Meinung nach auf den heutigen Tag verlegen? Wer als erste die richtige Antwort in die Kommentare schreibt erhält 100 BIPs gutgeschrieben.
Es ist soweit: Lovefilm ist über die PS3 verfügbar
Wie bereits berichtet sollte "Video-on-Demand" von Lovefilm auch auf der PS3 angeboten werden. Im Ausland (besser gesagt in Großbritanien war das auch schon seit Monaten der Fall, nur in good old Germany ließ dieses Meisterwerk der Technik auf sich warten. Aber nun ist es auch bei uns seit einigen Tagen soweit und Lovefilm-Kunden können den Streaming-Dienst über ihre PS3 bequem vom Sofa aus bedienen. Wer Playstation 3 Nutzer ist und noch kein Kunde bei Lovefilm ist kann sich von mir einen Gutscheincode abgreifen und so den Service in aller Rughe auf Herz und Nieren testen. Wie die Benutzung in etwa aussieht, könnt ihr in folgendem kleinen Video betrachten.
Der Firefox Update-Kanal und die interne Konfiguration
Seit dem 25.05.2011 ist die Beta zum neuen Firefox 5 zum Download bereitgestellt. Die Neuerungen sind hier nachzulesen. Worauf ich aber eigentlich hinweisen möchte ist der Update-Kanal - dieser bestimmt über welche Versionen man automatische Benachrichtigungen erhält. Je nachdem, was man gewählt hat wird man früher oder später über entsprechende Updates informiert. Zu unterscheiden sind hier:
- Releases: Veröffentlichungen (Stabile Versionen für den produktiven Einsatz)
- Beta: Testversionen (Relativ stabile Versionen zum austesten neuer Funktionen)
- Aurora: Sehr frühe Testversionen (Instabile Versionen mit den neuesten Funktionen)
Lädt man eine Beta herunter und installiert diese, so wird man zufünftig per Autoupdate-Funktion auch über jede neue Beta informiert. Installiert man ein stabiles Release wird man wiederum nur über jedes stabile Release informiert - analog gilt dieses auch für Aurora-Versionen. Unter diesem Weblink kann man zwischen den drei Varianten entscheiden und seine präferierte Version herunterladen. Möchte man nach einer Installation zwischen den einzelnen Kanälen (Über welche Versionsupdates soll ich informiert werden) wechseln, so gibt bzw. gab es dafür unterschiedliche Möglichkeiten:
- Bis Firefox 3.7 konnte man diese Einstellung über ein optionales Addon konfigurieren.
- Seit Firefox 5 Beta 1 ist dieses nun im "Über Mozilla Firefox"-Dialogfenster integriert.
- Seit je her konnte man dieses auch über die internen Konfigurationsschlüssel einstellen.
Um den zuletzt genannten Punkt zu konfigurieren muss man in der Adresszeile des Browser about:config eingeben und dieses mit der Eingabetaste bestätigen.
ACHTUNG: Der Hinweis den man bestätigen muss kommt nicht ohne Grund. Man kann in der internen Konfiguration des Firefox die Stabilität des Browsers und unter Umständen auch die des gesamten Systems verspielen. Sollte man sich sicher sein, dass man weiß was man tut, bestätigt man den Hinweis und kann dann den Firefox Browser über die anschließende Seite komplett individualisieren. Die Ursprungseinstellung für den Update-Channel wird unter dem Einstellungsnamen "app.update.channel" gespeichert - Änderungen werden hingegen im Schlüssel "app.update.desiredChannel" eingetragen. Wenn dieser noch nicht existiert muss er manuell angelegt werden. Das Ändern geschieht über einen einfachen Doppelklick und das manuelle Erstellen über einen Rechtsklick gefolgt von "Neu > String". Anschließend im Dialog zunächst den Schlüsselnamen eingeben und dann entsprechend dem Wunsch den String release, beta oder aurora eingeben.
Google zeigt abermals Innovationsgeist (Chromebook)
Am Mittwoch (11.05.2011) wurde auf der Entwicklerkonferenz I/O von Google ihr nächstes neues Projekt vorgestellt. Chromebooks sind Netbooks mit Google-Betriebssystem und sollen Konkurrenz für Mircosoft Windows darstellen. Der Vorteil dieser Geräte soll sein, dass das "System" in wenigen Sekunden hochgefahren und einsatzbereit ist. Einsatzbereit ist hierbei aber nur ein Webbrowser der es einem ermöglicht auf Webapps wie zum Beispiel das Officepaket von Google oder auch den Dropbox-Dienst zuzugreifen. Hierfür müssen die Chromebooks natürlich immer eine Verbindung zum Netz besitzen, welches wahlweise über WLAN oder UMTS möglich ist. Das bedeutet, dass das gesamte Arbeiten in der Cloud stattfindet Jede Berechnung findet in der so genannten Cloud statt, wodurch das System ansich wenig Rechenleistung benötigt, dementsprechend auch wenig Strom verbraucht und dadurch eine lange Akkulaufzeit von 8-12 Stunden aufweisen kann. Die Hardware wird hierbei derzeit von Samsung und Acer bereitgestellt.
Meiner Meinung nach ist das aber kein großer Wurf von Google und ganz sicherlich auch keine Neuentwicklung wie sie nun schon wieder überall verkauft wird. Die Herangehenweise, ein Betriebssystem nur mit einem Browser auszustatten und alles andere eben über das Internet zu bewerkstelligen wurde schon lange vorher durch das Projekt Splashtop realisiert. Ich habe es schon einige Zeit parallel Zuhause im Einsatz und (sobald die enthaltenen Treiber genügen) läuft das System völlig Problemlos neben dem eigentlich Windows. Allerdings nutze ich es als reine Surfstation, aber Dropbox und Ähnliches ist genauso nutzbar.
Allerdings sollte man bedenken, dass ich dieses Zuhause betreibe und nicht unterwegs. Wer also so ein System mobil nutzt muss sicherlich das ein oder andere mal längere Wartezeiten in Kauf nehmen als ihm lieb sein wird. Derzeit ist der mobile Datenverkehr noch nicht wirklich reif für so eine Lösung, aber irgendwann muss man damit ja auch anfangen. Ich würde aber noch nicht auf den Zug aufspringen. Zumal ich einem externen Dienstleister auch ganz sicherlich nicht meine privaten Dokumente anvertrauen würde. Aber Dienste wie jene von Dropbox sind heutzutage schon so sehr frequentiert, dass ich mich sehr oft frage, ob die Leute denn gar nicht mehr nachdenken.
Microsoft angelt sich Skype
Wer hätte vorher gedacht,
was wir seit gestern offiziell glauben können: Microsoft hat tatsächlich Skype mit einem 8,5 Millarden Dollar großen Köder vom Markt gefischt.
Um die Geschichte und den Werdegang von Skype zusammen zu fassen möchte ich aber gar nicht meine eigenen Worte bemühen, sondern verlinke hiermit auf die folgende Seite:
Internet Explorer 9 – Final realease wurde veröffentlicht
Bereits gestern wurde das endgültig Release des Internet Explorer 9 von Microsoft freigegeben. Allerdings hat sich die deutsche Webseite bisher noch vehement gegen den Download gesträubt. Mittlerweile ist der Download nun über die offizielle Microsoft Internet Explorer 9 Webseite möglich.
Der neue Browser ist entgegen der Vorgängerversion IE8 nur auf Vista und Windows 7 möglich. Das bedeutet, dass Benutzer des Betriebssystems Windows XP nicht in den Genuss der neuen Software kommen. Wie gewohnt ist wiederum beim Download die Auswahl zwischen 32Bit und 64Bit möglich. Hier gibt es allerdings einen bestimmten Aspekt zu beachten der in einem Artikel auf ZDNet.de ausgiebig dargestellt wird. Anscheinend ist nämlich die 64Bit-Version des Browsers langsamer als die 32Bit-Variante. Eventuell wird dieses Phänomen noch durch Optimierungen im Quellcode nachgezogen - lassen wir uns überraschen. Der erste Eindruck nach der Installation ist ein überraschend klar strukturierter IE9 der sich allerdings im Design sehr bei Firefox und Chrome bedient hat. Aber wie so oft, gilt auch hier das Motto: Lieber gut kopiert als schlecht entwickelt
Das Service Pack 1 für Windows 7 ist veröffentlicht
Endlich ist es soweit: Das Service Pack 1 für Windows 7 (und Windows Server 2008) ist von Microsoft freigegeben. Warum alle so sehnsüchtig darauf gewartet haben ist recht fraglich. Wie schon seit langem bekanntgegeben handelt es sich um kein Feature-Update wie das Service Pack 1 unter Windows XP. Damals sind hier essentielle Verbesserungen und neue Funktionen nachgereicht worden. Heute ist das SP1 für Windows 7 eine reine Sammlung der bisherigen Updates.
Windows 7 Service Pack 1 (SP1) ist ein wichtiges Update, das zuvor veröffentliche Sicherheits-, Leistungs- und Stabilitätsupdates für Windows 7 enthält. SP1 enthält außerdem neue Verbesserung der Funktionen und Dienste in Windows 7 wie die verbesserte Zuverlässigkeit bei der Verbindung zu HDMI-Audiogeräten, beim Drucken mit dem XPS-Viewer und beim Wiederherstellen von vorherigen Ordnern in Windows Explorer nach einem Neustart. (via)
Das Windows 7 Service Pack 1 kann über das Microsoft Download Center direkt heruntergeladen und anschließend installiert werden. Je nachdem, welche Variante des Betriebsystems man im Einsatz hat und welche Installationsart man wählt, werden zwischen 750 MB und 7,5 GB Speicherplatz benötigt.
Markanteile der einzelnen Internet-Browser
Erfreut und verwundert habe ich eine Meldung auf heise-online gelesen, dass der Firefox Browser von Mozilla.org einen höheren Marktanteil als der Internet Explorer besitzt. Natürlich variieren diese Daten je nachdem welches Institut oder Unternehmen die Daten erhebt, aber StatCounter ist doch recht repräsentativ und vor allem sehr umfangreich. Um auf meine einleitenden Worte zurückzukommen, so war ich "erfreut", da es mich natürlich begeistert, dass immer mehr User den Schritt zu Firefox finden, wobei der Internet Explorer in der aktuellen 8er Version gar nicht mehr so schlecht ist. Ich empfehle trotzdem den Firefox Browser, da dieser besser als jeder andere Browser durch Plugins an seine eigene Bedürfnisse angepasst werden kann. "Verwundert" hat es mich aber zugleich, da ich eigentlich der Meinung war, dass der Firefox den Internet Explorer schon lange in der Verbreitung überholt hat. Dieses - nennen wir es mal Missverständnis - rührt daher, dass unterschiedliche Gruppen betrachtet wurden. Ich habe einmal ein paar Graphen erstellen lassen, welche dieses Phänomen sehr gut darstellen.
Die Reanimation des Synchronisierungsdienstes Xmarks
Xmarks - welches (wie ich bereits berichtete) im Januar eingestellt werden sollte - wurde von LastPass übernommen und bietet den kostenlosen Dienst zur Synchronisierung damit weiterhin an.
Das Add-on für Firefox wird auch weiterentwickelt und so gibt es für viele dort draußen doch noch Hoffnung! Die bisherigen Möglichkeiten zur Synchronisierung bleiben kostenlos, um in den Genuss weiterer Entwicklungen zu kommen wird man aber den Premiumservice für 12 USD pro Jahr in Anspruch nehmen müssen. In diesen Gebühren sind auf jeden Fall auch eine App für das iPhone und Android-Smartphones enthalten. Ob eine entsprechende Applikation für das Windows Phone noch veröffentlicht wird ist noch offen. Und hier noch einmal die Email:
LastPass Acquires Xmarks!
We saw that you deleted your Xmarks account after we announced that we were shutting down. We're now happy to report that Xmarks has been acquired by LastPass, the leading password and data manager.
The acquisition means two things for Xmarks users:
1. Xmarks is NOT shutting down! It will continue to be the same free service that you know and love.
2. Xmarks now offers a Premium service for $12 per year that includes the iPhone and Android apps, advanced features, and priority support.
We hope you will consider using our service again now that our future is secure. Visit www.xmarks.com to re-create your account today!
Thanks,
The LastPass and Xmarks Teams

