Bürgerschaftswahl 2011 in Hamburg (Update)
Wie bereits von mir berichtet steht die Wahl der Bürgerschaft in Hamburg nun vor der Tür - oder sollte ich sagen vor dem Tor, denn Hamburgs Slogan lautet ja: "Das Tor zur Welt".
Da sich ja sicherlich jeder vor der Wahl noch über die Parteiprogramme und die Abgeordneten informieren will, möchte ich an dieser Stelle einmal auf die Hamburg-Rubrik von abgeordnetenwatch.de hinweisen. Dort kann man sich bestens und parteiübergreifend zu den Kandidierenden sowie den Kernelemente der Wahlprogramme informieren. Zudem wird "das neue" Wahlrecht, welches in Hamburg seit dem 07. Juli 2009 gültig ist, gut und übersichtlich dargestellt, so dass einem erfolgreichem Wahlgang nichts im Wege stehen sollte. Wer sein Wissen nicht nur aus einer Quelle beziehen möchte, dem empfehle ich zudem die offizielle Webseite der Hamburgischen Bürgerschaft. Erste Umfragen sind vielversprechend für Rot/Grün, aber wie so oft im Leben ist alles erst dann entschieden, wenn es entschieden ist ...
Nun also doch: Neuwahlen in Hamburg
Mit dem Rücktritt des damaligen Bürgermeisters Ole von Beust zum 25. August 2010 war man sich nicht sicher, ob es nicht Neuwahlen geben müsste. Die Koalition aus CDU und GAL hat aber einen neuen Bürgermeister gestellt: Christoph Ahlhaus! Die beiden Parteien haben es also trotz vieler Querelen versucht und sind daran nun doch "gescheitert". Die gemeinsame Presseerklärung der GAL-Bürgerschaftsfraktion und des Landesverbandes vom heutigen Tage (28. November 2010) verkündet das Ende der Koalition. Die Neuwahlen finden damit im Februar 2011 statt und meiner Meinung nach werden die Grünen deutlich gestärkt daraus hervorgehen. Die SPD wird wohl auch dazugewinnen (noch weniger als bei der letzten Wahl geht auch kaum), die CDU wahrscheinlich abgestraft und was sonst noch passiert bleibt abzuwarten. Es bleibt also spannend in Hamburg!
Hierzu dann noch ein netter kleiner Beitrag der mir von "einer Person" empfohlen wurde ...
Bald wohne ich “Mitten in der Stadt(teil)”
Wie wohl einigen bekannt ist, wohne ich in Neuallermöhe-West - einer Siedlung, welche zum Bezirk Bergedorf gehört und im Osten Hamburgs liegt. Dem allseits so viel zitierten Motto "Mitten in der Stadt" konnte unsere Wohngegend also nie gerecht werden, aber das ändert sich nun. Zumindest wenn man das Motto auf "Mitten im Stadtteil" abändert.
Aber wieso nun Mitten im Stadtteil?! Na ganz einfach. Schaut man sich die geplanten Stadtteilgrenzen in diesem PDF an, so kann man eventuell erahnen wo ich wohne. Die Informationen habe ich übrigens (nach einem Tipp meines Bruders) aus diesem Artikel des Pressearchiv des Senats Hamburg, wo folgendes zu lesen ist:
Im Bezirk Bergedorf soll aus den Siedlungen Neuallermöhe-Ost und Neuallermöhe-West, die gegenwärtig unterschiedlichen Stadtteilen, nämlich Allermöhe und Bergedorf zugeordnet sind, sogar ein eigener neuer Stadtteil Neuallermöhe gebildet werden.
Was das im Endeffekt für Vor- und oder Nachteile mit sich bringt bleibt abzuwarten, denn davon habe nun wirklich überhaupt keine Ahnung. Eventuell werde ich aber per Kommentarfunktion aufgeklärt.
Widerspruch bei “Google Streetview” einlegen
Wer Widerspruch gegen die Veröffentlichung seiner Häuserfront bei Google einlegen will kann dieses mit dem Musterwiderspruch "Google StreetView", der vom Bundesministerium für Verbraucherschutz angeboten wird, tun. Auf tagesschau.de ist mit Fragen und Antworten: "StreetView" kommt - was jetzt? ein sehr guter Bericht hierzu bereitgestellt.
Wie der eine oder andere eventuell weiß, habe ich gegenüber den vielen unterschiedlichen Google-Diensten eine kleine Abneigung. Angefangen bei der klassischen Google-Suche, über Google-Analytics bis hin zu der Fotosoftware Picasa. Da nun auch Google StreetView in den Startlöchern steht, bin ich sehr erfreut, dass die Datenschützer aller Länder (vorrangig der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar) zu Worte melden und den Datenschutz (Schutz der Privatsphäre) gefährdet sehen. Zwar gibt es auch wieder viele Blogger die den Nutzen dieses Dienstes hervorheben wollen und uns dieses als Unerlässlich verkaufen wollen und es als eine Hetzkampagne gegen das Unternehmen Google sehen, aber eines bleibt schlicht und einfach Fakt: Google besitzt schon jetzt einfach zu viele Daten von uns allen - und es werden immer mehr. Teilweise geht es also einfach auch ums Prinzip, Unternehmen wie Google ihre Grenzen aufzuzeigen. Wir lassen uns nicht alles gefallen. Und es gibt auch Alternativen zu Google!
- Als Suchmaschine: Yahoo oder Bing
- Für Kartenmaterial oder Routenplanung: Map24
- Frei verfügbare Fotosoftware gibt es wie Sand am Meer
- Email-Dienste: Arcor, GMX, Web.de
- und und und!
Angenommen diese Dienste sammeln annähernd genauso viele Daten wie Google (auch wenn das nicht im geringsten der Fall sein wird), ist es trotzdem so, dass keines dieser Unternehmen wirklich viele Daten über mich besitzt und diese miteinander Verknüpfen kann um ein umfangreiches Profil von mir zu erstellen, da ich das Portfolio an Diensten über verschiedene Unternehmen hinweg verstreut habe. Wer also ausschließlich oder auch vorwiegend Google-Dienste nutzt muss davon ausgehen, dass eben dieses Unternehmen so gut wie alles über einen weiß: Surfgewohnheiten, Urlaubsorte, Freunde, Vorlieben und vieles mehr. Und um es noch einmal in Erinnerung zu rufen: Google verdient vorwiegend Geld mit Werbung! Und wenn wir ehrlich sind hassen wir doch alle Werbung und Spam, oder etwa nicht?
Einsatz von Körperscanner am Flughafen Hamburg
Demnächst beginnt die Testphase zum fragwürdigen Einsatz der sogenannten Nacktscannern an Flughäfen. Ziel ist es, die Sicherheit von Flugpassagieren durch Erkennung von nichtmetallischen Waffen zu erhöhen. Die ersten Geräte werden demnächst in Hamburg getestet. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, macht die strikte Einhaltung von Persönlichkeitsrechten zur Voraussetzung für den Einsatz von Körperscannern.
So Umstritten dieses Einführung auch sein mag, so gibt es noch ein weiteres Problem bei eben diesem Test. Laut der Frankfurter Rundschau wurden die ersten Geräte von der Fima „L3 Communications Security and Detection Systems“ erworben, welche eine Tocherfirma des amerikanischen Rüstungskonzerns „L3 Communications“ ist, welche wiederum Streubomben herstellt. Streumunition wird seit dem 1. August international geächtet, weil sie oft nicht explodiert und auch weit nach Kriegsende noch Zivilisten verletzt oder tötet. Es wird geschätzt, dass bis heute 100.000 Menschen Opfer von Streubomben geworden sind. 106 Staaten weltweit und 20 der 27 EU-Länder haben den entsprechenden Vertrag unterzeichnet, darunter auch Deutschland. Wieso macht die Bundesregierung dann Geschäfte mit diesem Unternehmen und hinterlässt so den bleibenden Eindruck einer Doppelmoral?!
GEE “Love for Games”: Das Hochglanz-Spiele-Magazin
Wer wie ich ab und an gerne mal eine Runde spielt und sich auch darüber informieren will, sich aber nicht auf das (extrem niedrige) Niveau von PC-Games und Computer-Bild Spiele herunter begeben möchte sollte einen Blick auf die GEE werfen. Ich hatte letztes Jahr sogar das Vergügen den Chefredaktuer Heiko Gogolin in einer Veranstaltung an der Universität zu treffen. In dem Seminar "Computerspiele in der Gesellschaft" hatten wir zu einem Interview eingeladen und haben dort etwas über die Arbeit und die Abläufe bei der Gee erfahren und konnten uns auch dank einiger Probe-Exemplare ein Bild über die GEE machen. Übrigens, die Gee ist ein Magazin und keine Zeitschrift!
Stöbert ein wenig im Onlineauftritt der GEE durch die Artikel - zum Beispiel den Test zu Bioshock 2 aus Heft 51 der wirklich sehr gut geschrieben ist und für mich in etwa die Art und Weise des gesamten Magazins darstellt. Macht euch einfach selbst mit dem Magazin bekannt und bildet eure eigene Meinung zur GEE. Eventuell gefällt euch das Format genauso gut wie mir und kauft eventuell auch die eine oder andere Ausgabe der Hamburger (um den Lokalpatriotismus an dieser Stelle ein wenig zu schüren). Bisher habe ich mir die Hefte immer am Kiosk um die Ecke besorgt, aber nun werde ich wohl doch das Abonnement abschließen um an eines der heiß begehrten T-Shirts zu gelangen.
Warum ich Busfahren nicht mag …
Ich hasse Busfahren. Jahrelang wurde meine Abneigung zum Busfahren nicht verstanden. Soweit wie möglich versuchte ich es stets zu umgehen die Busse als Verkehrsmittel zu nutzen. Unsere Busse in Hamburg sind weder heruntergekommen oder dergleichen, eigentlich sind alle sogar in einem sehr guten Zustand. Dennoch hat mich immer irgendetwas daran gestört. Nun weiß ich was! Aufklärung in folgendem Video welches ich auf Stern.de gefunden habe:
Zum Glück ist nichts passiert, da der Busfahrer anscheined sehr gut reagiert hat. Nichts desto trotz haben wir hier in Hamburg ja leider schon länger Probleme mit brennenden Fahrzeugen. Meistens werden diese allerdings durch irgendwelche Trottel absichtlich in Brand gesteckt - in diesem Jahr schon über 150 Autos. Die Polizei hat mittlerweile sogar 20.000 € Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Festnahme der Täter führen.
Kinotag im Cinemaxx Hamburg Dammtor
Dientags ist im Cinemaxx Hamburg Dammtor Kinotag was im Klartext bedeutet: günstiger Eintritt. Da meine Kleine ein absoluter Horrorfan ist, haben wir uns die Premiere des Remakes zum Klassiker "A Nightmare on Elm Street" aus dem Jahre 1984 angeschaut. Wenn ich mich recht entsinne, habe ich das Original damals mit 11 Jahren gesehen. Hat auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen
Eins, zwei, Freddy kommt vorbei
Drei, vier, verriegel deine Tür
Fünf, sechs, jetzt holt er die Hex
Sieben, acht, schlaf nicht ein bei Nacht
Neun, zehn, wir woll’n nicht schlafen gehn!
Achja, da werden Gefühle wach. Den Film kann ich eigentlich schon empfehlen. Ist ein gelungener Remake und die Schockeffekt sind trotz bekannter Story doch vorhanden. Allerdings empfehle ich den Film auf der heimischen Couch zu genießen, zumindest war unser Kinopublikum sehr redselig und - ja man kann es ruhig sagen: Nervig!
Problem war nur, dass die Premiere am Mittwoch um 23:00 Uhr begann, der Film aber erst so gegen 01:20 am Donnerstag endete. Was daran ein Problem ist?! Na ganz einfach um diese Uhrzeit fährt die S-Bahn in der "Weltmetropole" Hamburg leider nicht mehr und so mussten wir uns eine Alternativroute überlegen. So spazierten wir von Dammtor zum Hauptbahnhof, dort in einen Bus der uns eine Stunde später in Bergedorf absetzte. Dort hätten wir eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten müssen, welcher uns zu unserer S-Bahn haltestelle in Allermöhe gefahren hätte. Allerdings besaßen wir kein besonderes Interesse daran, noch länger zu warten und entschieden uns ein Taxi zu rufen. 10 Minuten später sind wir Zuhause angekommen.
(Auf "weiterlesen" klicken, um die Kinotrailer vom Remake und den des Originalfilm zu sehen.)
Afghanistan – Krieg ohne Ende?
"Afghanistan - Krieg ohne Ende?" - Veranstaltung am 28.April 2010 in Hamburg!
Am 15. April sind vier weitere Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gefallen. Insgesamt haben die westlichen Truppen seit 2001 1.728 Gefallene zu verzeichnen (Stand 16.4.2010). Nachdem der NATO-Nachschub
verstärkt über Nordafghanistan transportiert wird, nehmen dort erwartungsgemäß die militärischen Auseinandersetzungen zu. Vorsorglich wurden bereits 5.000 zusätzliche US-Soldaten in die Region verlegt.
Bei der Trauerfeier für die drei am Karfreitag Gefallenen der Bundeswehr sprachen Regierungsvertreter ganz selbstverständlich vom „Krieg in Afghanistan". Der SPD-Vorsitzende fordert angesichts der gewechselten Begrifflichkeit einen neuen Bundestagsbeschluss über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Auch bei den GRÜNEN bröckelt die Unterstützung für den Bundeswehr-Einsatz. Bei der letzten Bundestagsabstimmung haben nur noch 8 Abgeordnete mit der Bundesregierung gestimmt.
Nachdem der Krieg in Afghanistan sich nach der Schneeschmelze wieder intensiviert, ist die Debatte über den Afghanistan-Krieg in Deutschland in vollem Gange. Die Worte der ehemaligen EKD-Vorsitzende Kässmann scheinen aktueller denn je: „Nichts ist gut in Afghanistan!" Während die Bevölkerung seit Jahren mehrheitlich den Einsatz ablehnt, haben sich bisher immer große parlamentarische Mehrheiten für die Verlängerung des Afghanistan-Mandats gefunden.
Ich bin der Pokerkönig von Hamburg
Ich
gebe zu die Überschrift ist etwas reißerisch. Da ich gestern Abend/Nacht aber mit ein paar Arbeitskollegen gepokert habe und ausnahmsweise gewonnen habe, ist mein Pokerwahn wieder geweckt - und dann verliere ich stets den Bezug zur Realität. Es war ein wirklich netter Abend und einer hatte sogar einen Straight Flush erspielt - trotzdem aber am Ende am meisten Geld eingebüßt. Jeder hatte 10 EUR in die Kasse eingezahlt und ich habe den Tisch mit 17,80 EUR verlassen. Eventuell kann ich so ja mein Studium finanzieren
Nun werde ich mich aber weiter dem Onlinepokern auf der Playstation 3 widmen. Hier spielt man nur um virtuelles Geld und somit kann man sich auch nicht in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Wer also auch im Besitz von "High Stakes on the Vegas Strip: Poker Edition" ist kann mich immer gerne zu einer Partie Poker einladen.

