Ein Android Smartphone und seine Folgen
Für iSchrott habe ich mich nie begeistern können, da mich der übertriebende Hype um diese Produkte immer eher abgeschreckt hat und die Userquängelung in Form von "Du nutzt nur das
was ich dir erlaube und freigebe" zu sehr abgeschreckt hat. Neidlos muss ich allerdings anerkennen, dass die Hard- und Software bei diesen Systemen wirklich gut zusammenarbeitet, aber die Negativpunkte überwiegen einfach. Wer schon etwas länger meine Blogeinträge gelesen hat, dem ist eventuell aufgefallen, dass ich mich eigentlich für andere Geräte interessiert hatte. In der Vergangenheit hatte ich des Öfteren über meine ehemalige Lieblingsfirma HTC und das neue mobile Betriebssystem WindowsPhone berichtet, aber leider hat sich Microsoft zu viele Punkte bei Apple abgeschaut, so dass sie mich als potentiellen Kunden verloren haben. Warum ich mich für Android entschieden habe liegt unter anderem an folgenden Punkten:
- Das System ist offen, ich kann Software von überall installieren ohne das ich ein Jailbreak oder ähnliches vollziehen muss. Ich muss noch nicht einmal einen Googleaccount anlegen, da einige gute Store-Alternativen auf dem Markt existieren.
- Der zweite Punkt der mir gefällt ist die große Auswahl an Smartphones die man zur Auswahl hat. Android ist "Platform"-übergreifend auf unterschiedlichster Hardware lauffähig. So kann ich mir das Smartphone aussuchen, welches zu mir passt.
- Synchronisieren und Dateitransfer an jedem x-beliebigen Rechner. Ich schließe mein Smartphone an einen Rechner eines Freundes an und kann die Dateien problemlos im Explorer transferieren, da das Gerät als Massenspeicher erkannt wird.
Jeder dieser Punkte hat hingegen auch einige Nachteile, denn das wäre einfach zu schön. hier einmal die Kontrapunkte zu den oben genannten Punkten:
Starttermin für das Windows Phone 7
In dem Artikel auf heise-online steht, Microsoft habe am Rande einer Konferenz in Darmstadt bekannt gegeben, dass die Markteinführung der neuen "Windows Phone 7"-Geräte für den 21. Oktober 2010 vorgesehen ist. Nach jüngsten Daten des Marktforschungsunternehmens Gartner hat das mobile Windows bei Smartphones nur noch einen Marktanteil von weltweit 5 Prozent. Damit liegt es deutlich hinter dem Nokia-System Symbian (41,2 Prozent), Blackberry (18,2 Prozent), der Google-Software Android (17,2 Prozent) und dem Apple-Betriebssystem iOS (14,2 Prozent).
Mittlerweile ist der große Monopolist zu einem Nischenanbieter geworden. Dieses liegt zum einen natürlich an der alten und angestaubten Technologie auf die vergeblich gesetzt wurde zum anderen aber auch daran, dass viele den damaligen Marktbeherrscher die Stirn bieten wollten und bewusst zu Konkurrenzprodukten gegriffen haben. Dass mittlerweile aber der alternative Nischenkonzern Apple zum Monopolist entwickelt hat stört aber anscheinend nicht viele. Sollte man eventuell mal drüber nachdenken. Aber egal. Ich freue mich auf das neue mobile Betriebssystem und bin gespannt auf das bald angebotene Portfolio (besonders die Smartphones von HTC werden sicherlich beeindruckend).
Apple mit Problemen: iTunes-Accounts gehackt
Wie ich eben in einem Artikel auf Spiegel online gelesen habe scheint iTunes derzeit ein Problem mit Hackern zu haben und eine bislang nicht bekannte Zahl von iTunes-Nutzern aus aller Welt sind eben diesen zum Opfer gefallen. Über den Account eines jeden betroffenen wurden Apps im Wert von bis zu 600€ erworben. Folgender Ausschnitt aus dem Bericht, zeigt, wie man in iTunes seinen Account auf unautorisierte Einkauf überprüft bzw. seine zukünftigen Einkäufe sicherer gestalten kann:
Generell sollten alle iTunes-Kunden umgehend ihre Accounts auf unberechtigte Einkäufe überprüfen. In der iTunes Software tut man das, indem man rechts im iTunes-Fenster unter Alles auf einen Blick auf Account klickt. Nun muss man seinen Benutzernamen und das Passwort eingeben, wenn man noch nicht eingeloggt ist. In dem Fenster Apple Account-Daten, das sich jetzt öffnet, klickt man auf Einkaufsstatistik und bekommt dann eine Ansicht der letzten iTunes-Einkäufe aufgelistet.
Wenn hier unberechtigte Einkäufe erscheinen, sollten sie sofort mit dem iTunes-Support und mit Ihrer Bank Kontakt aufnehmen. Apple zeigt sich, was den Support angeht, jedoch zurückhaltend, versucht möglichst viele Anfragen via Web und Mail abzuarbeiten. Eine Web-Seite mit entsprechende Mail-Formularen ist hier zu finden. Eine Telefonnummer für den iTunes-Support gibt Apple nicht an. Den technischen Support erreicht man lediglich unter der kostenpflichtigen Nummer 01805-009433 (0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Maximal 0,42 € pro Minute aus dem Mobilfunknetz). Apples einzige kostenfreie Hotline, die 0800-2000136, steht nur für Einkäufe zur Verfügung.
Generell sollte man derzeit allerdings erwägen, sein iTunes-Passwort zu ändern. Tipps, wie man sichere Passworte erzeugen kann, finden sie in diesem Artikel. Hegt man den Verdacht, Opfer eines Phishing-Abzockers geworden zu sein, sollte man die speziell dafür von Apple eingerichtete Mailadresse reportphishing@apple.com wenden. Da mittlerweile rund 150 Millionen Anwender mitsamt ihrer Kreditkartendaten im iTunes Store registriert sind, ist Apples Kundschaft ein beliebtes Ziel Krimineller, die in Mails vorgeben, im Namen des Apple Supports zu handeln, und mit fadenscheinigen Argumenten um Mitgliedsname und Passwort bitten.
Wer vollkommen auf Nummer sicher gehen will, löscht einfach seine Kreditkartendaten aus seinem iTunes-Account. Stattdessen kann man auch mit Guthabenkarten im iTunes Store einkaufen, die man sowohl online als auch offline, beispielsweise in Elektronik-Supermärkten, kaufen kann. Absolute Sicherheit geben zwar auch die nicht, schränken den potentiellen Schaden aber doch merklich ein.
Apple Macbook Wheel
Und wieder ist es soweit: Apple stellt ihr neuestes marktrevolutionäres Produkt vor! Ganz treu dem Motto: "Apple hat keine Kunden sondern Anhänger", wird auch dieses Produkt wieder tausende von Käufer in die Läden ziehen. Wer noch nichts von dem Macbook Wheel gehört hat, den empfehle ich folgendes Video zur Aufklärung.

