Das Service Pack 1 für Windows 7 ist veröffentlicht
Endlich ist es soweit: Das Service Pack 1 für Windows 7 (und Windows Server 2008) ist von Microsoft freigegeben. Warum alle so sehnsüchtig darauf gewartet haben ist recht fraglich. Wie schon seit langem bekanntgegeben handelt es sich um kein Feature-Update wie das Service Pack 1 unter Windows XP. Damals sind hier essentielle Verbesserungen und neue Funktionen nachgereicht worden. Heute ist das SP1 für Windows 7 eine reine Sammlung der bisherigen Updates.
Windows 7 Service Pack 1 (SP1) ist ein wichtiges Update, das zuvor veröffentliche Sicherheits-, Leistungs- und Stabilitätsupdates für Windows 7 enthält. SP1 enthält außerdem neue Verbesserung der Funktionen und Dienste in Windows 7 wie die verbesserte Zuverlässigkeit bei der Verbindung zu HDMI-Audiogeräten, beim Drucken mit dem XPS-Viewer und beim Wiederherstellen von vorherigen Ordnern in Windows Explorer nach einem Neustart. (via)
Das Windows 7 Service Pack 1 kann über das Microsoft Download Center direkt heruntergeladen und anschließend installiert werden. Je nachdem, welche Variante des Betriebsystems man im Einsatz hat und welche Installationsart man wählt, werden zwischen 750 MB und 7,5 GB Speicherplatz benötigt.
[Windows 7] Festplatten mit FAT32 formatieren
Wer unter Windows 7 ganze Festplatten oder Partitionen mit FAT32 formatieren will, merkt schnell dass dieses ohne Weiteres nicht so einfach möglich ist. Für Partitionen, welche eine Kapazität von 32 GB überschreiten bietet Windows 7 nur noch NTFS als Dateisystem an. Da aber wohl jeder in seinem Rechner Partitionen mehr höherer Kapazität besitzt, wollen einige eventuell wissen, wie man diese trotzdem mit dem alten Dateisystem formatiert.
Der eine oder andere fragt sich nun eventuell, wieso man dieses überhaupt machen sollte - schließlich ist neuer doch immer auch besser, oder nicht?! Es gibt einige Gründe die gegen das "neue" Dateisystem sprechen. Einer dieser ist die Kompatibilität zu anderen Systemen und Geräten. Zwar sind die Zeiten, in denen Linux nur auf Festplatten mit FAT32-Dateisystem die Daten speichern konnte (NTFS nur lesen) sind zum Glück vorbei, doch bei externe Festplatten verlangen zum Beispiel die Playstation 3, DVD-Player oder auch Fernseher mit USB-Anschluss Festplatten mit eben genau diesem Standard.
Wie formatiert man nun eine (externe) Festplatte mit FAT32 wenn man Windows 7 nutzt und kein Geld für eine Softwaresuite ausgeben möchte? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Boot-CDs/DVDs mit Livesystemen wie z.B. Partition Wizard Bootable CD 5.0
- Die kostenlose Software EASEUS Partition Master, welche eine komplette Partitionsverwaltung bietet
- Mit Windows 7 Boardmittel und das Kommandozeilentool H2format von heise.de
Im Weiteren wird nur auf letzteres eingegangen, da ich immer dafür plädiere so viel wie möglich mit Boardmitteln zu erledigen und außerdem ist die Software von EASEUS schon in meiner Freeware-Rubrik aufgelistet und die Fülle an verfügbaren Boot-CDs/DVDs einfach zu groß um auf jedes explizit einzugehen. Folgender Maßen realisiert man eine FAT32-Partition unter Windows 7 mit Boardmitteln und H2format:
[Windows 7] Problemaufzeichnung / Tutorialerstellung
Windows 7 liefert "out of the box" eine Funktion zum Aufzeichnen von Computertätigkeiten und eventuell auftretende Fehler. Aufgerufen wird das Programm über die Startleiste entweder mit "Problemaufzeichnung" oder direkt mit "psr". Das Programm ist wirklich einfach genial!
Entwickelt wurde dieses Tool für die Dokumentation, falls User während der Computernutzung auf Probleme stoßen, die sie selbst nicht beheben können und Support anfordern müssen - entweder von einem Unternehmen oder einem Bekannten. In einem solchen Fall erstellt man mit diesem Programm einen Bericht, in dem die Computeraktionen automatisch beschrieben und inkl. entsprechenden Screenshots zusammengefasst werden.
Nach Beendigung der Aufzeichnung wird eine ZIP-Datei erstellt, in der sich wiederum ein MHTML-Dokument befindet. Die eine oder andere Datei kann dann dem Support zugeschickt werden. Anhand dieses Berichtes fällt es dem Supporter leichter den Sachverhalt zu verstehen und nachzuvollziehen.
Derzeit können allerdings nur der Internet Explorer und der Opera-Browser das Dateiformat korrekt anzeigen - der Mozilla Firefox kann dieses nicht!
Man kann dieses Tool aber auch für andere Zwecke nutzen. Ich habe es im nachfolgenden Zusammenhang dafür genutzt, zu zeigen, wie man die Schnellstartleiste aus Windows XP auch in Windows 7 einrichtet. Entweder man stellt das MHTML-Dokument unverändert in das Netz, oder aber man kann im HTML-Quelltext Änderungen durchführen, so dass ein richtiges Tutorial entsteht. Folgende Schritte wären empfehlenswert und sind in weniger als einer Minute erledigt:
[Windows 7] Dreamscenes bzw. bewegte Hintergründe
Wer Windows Vista in der Ultimate-Version installiert hatte kennt sicherlich das Feature der bewegten Hintergrundbilder welche auch als "Dreamscenes" bezeichnet wurde. Die Möglichkeit Videoclips als Desktophintergrund zu nutzen fehlt in Windows 7 in allen Versionen. Warum Microsoft gänzlich darauf verzichtet hat ist mir Schleierhaft, schließlich ist es doch recht hübsch. Wer bei Windows 7 auf dieses ästhetische Feature nicht verzichten möchte, den zeige ich mit diesem Artikel, wie man die Dreamscenes in Windows 7 nachrüstet.
Zunächst muss DreamScene for Windows heruntergeladen sowie installiert werden und das war es dann auch schon. Als Dreamscene kann jede WMV-Datei benutzt werden, ein nettes Reportoir ansehlicher Hintergrundanimationen bietet die Website dreamscene.org an.
Kostenlose E-Books zum Thema Windows 7
Ich weiß nicht mehr genau wie ich zu diesen Links gekommen bin aber ich werde diese dennoch hier posten. Es handelt sich um drei E-Books zum Betriebssystem Windows 7 allesamt vertrieben durch eload24. Es handelt sich um Promotion-Test ebooks, welche aber im vollen Umfang Lesbar sind, aber nicht lokal auf dem Rechner gespeichert werden können. Ich wünsche viel Spaß beim lesen und denke da ist für jeden etwas dabei.
- Das erste E-Book beschäftigt sich mit der Windows-Installation
- Im zweiten E-Book wird die grafischen Oberfläche behandelt.
- Im letzen E-Book wird gezeigt wie man mit Windows 7 im Netzwerk arbeitet.
Ich habe sogar auch noch etwas gelernt. Das sogenannte Schütteln von Fenstern bewirkt, das alle anderen (bis auf das ausgewählte) minimiert werden. Nachzulesen im zweiten E-Book.
Alle Desktophintergründe von Windows 7
Wer Windows 7 sein eigen nennt, weiß die mitgelieferten Hintergründe sicherlich zu schätzen. Über einige Rubriken lässt sich allerdings sicherlich gut streiten, aber die nationalen bzw. regionalen Bildersammlungen sind meiner meinung nach sehr gut gelungen. Die Deutschland-Bilder haben einen sehr hohen ästhetischen Anspruch und die sammlungen aus den anderen Ländern ebenfalls. Diese findet man nach der Installation allerdings nicht auf seiner Festplatte zur Auswahl, da diese über die Sprachauswahl der Windows 7 Installation selektiert und zugewiesen werden. Wer daran allerdings trotzdem Interesse hat, sich diese auf seinen Desktop zu legen kann die 76 Windows 7 Hintergrundbilder nun von meinem Blog herunterladen. Die unten angefügten Gallery zeigt mein Lieblingsbild aus jedem Land.
[Windows 7] Befehle für das Adresszeilenfeld “Ausführen”
Das Adresszeilenfeld "Ausführen" ist in Windows 7 direkt in die Taskleiste integriert aber man kann es auch wie gewohnt durch die Tastenkombination [WIN]+R öffnen. Trägt man dort zum Beispiel den Befehl explorer ein und bestätigt dieses mit Eingabetaste, so wird der Windows Explorer gestartet. Dies ist nur eines von vielen Beispielen die möglich sind. Jedes installierte Programm kann durch den korrekt angegebenen Namen der Binärdatei (NAME.exe) gestartet werden. Im Weiteren sind in übersichtlichen und gruppierten Tabellen die wichtigsten Befehle aufgeführt. A
m Ende des Artikels ist dann noch ein kleiner Exkurs angegeben, wie man weitere Startbefehle zum Repertoire hinzufügt.



