Tiny-URL oder auch „Ein Wolf im Schafspelz“

Trends sind immer etwas schönes – vor allem wenn sie nicht lange anhalten. Dieses trifft besonders auf die übermäßige Nutzung von den sogenannten Tiny-URL zu. Wenn ich einen Weblink erhalte bin ich jemand der gerne weiß auf welcher Webseite er landet, bevor ich auf den Link klicke. Für mich ganz klar ein Sicherheitsrisiko.

Natürlich ist es unansehlich wenn man einen Link der Form http://www.amazon.de/Synology-DS209-II-NAS-System-Festplatten/dp/B0029O0AIW/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1269005151&sr=1-3 verschickt oder erhält. Wird der Link mit einem Dienst wie zum Beispiel von tiny-url.com auf die Form http://tinyurl.com/yzczqyv verkürzt sieht es zwar wesentlich besser aus, aber der Link verliert unheimlich viel Aussagekraft. Als Empfänger eines solchen Weblinks kann ich nicht mit Gewissheit sagen, auf welcher Webseite ich lande. Ich muss dem Ersteller der Tiny-URL voll und ganz vertauen. Nicht aber nur dem Versender des Links, sondern auch dem Tiny-URL-Anbieter, denn wer sagt mir denn, dass eben dieser nicht einfach auf eine andere als die eingegebene Seite verlinkt! Möglich wäre unter anderem eine Umleitung auf eine Seite die Schadsoftware verbreitet.

Wie dem auch sei, bei einer privat versendeten Email sollte dies ansich kein Problem darstellen, aber mittlerweile gehen auch Webmaster dazu über, ihre auf der Seite vorhandenen Hyperlinks oder Bilder mit eben diesen Tiny-URL zu versehen oder treffender ausgedrückt zu verschleiern! Also, fühlt euch belehrt und gelobt Besserung!

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