Bundespräsident Köhler tritt zurück

Ausschnitt aus der Meldung von Stern.de:

Bundespräsident Horst Köhler ist von seinem Amt zurückgetreten. „Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten mit sofortiger Wirkung“, sagte Köhler am Montag in Berlin. Er begründete seine Entscheidung mit der Kritik an seinen Äußerungen zu den deutschen Bundeswehr-Einsätzen.

Oha, das kam für mich ziemlich überraschend. Dies ist schon ein radikaler Einschnitt und ich kann nur hoffen, dass dieser Schritt seine Wirkung nicht verfehlen wird und das Thema: “ Ist die Bundeswehr noch eine Friedenarmee“ weiter und vor allem energischer geführt wird.

Weitere Informationen sind auf den entsprechenden Artikeln bei Die Zeit online oder Stern.de abrufbar.

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4 Antworten

  1. Jaja, die Politik, über nichts lässt sich besser streiten. Ich vertrete ja die Meinung: Lieber ein als keine Meinung. Insofern wird sich hoffentlich niemand angegriffen fühlen.
    Welcher von den vielen in den Medien genannten und diskutierten Gründe nun der (wenn überhaupt) ausschlaggebende Grund für den Rücktritt war kann niemand außer Horst Köhler mit Gewissheit sagen können.

  2. JaDeKi sagt:

    Hi Andre,

    leider habe ich das ganze nur neben bei mit bekommen und jetzt mehrere Begründungen gehört.

    Einmal die von dir oben genannte, dann die das er nicht ganz freiwillig gegangen ist, sondern dies getan hat, weil er mal mehr aus der Sicht des Volkes das ganze zu Wort gebracht hat.

    Eine weitere das er dem Amt nicht gewachsen sei und nun heimlich das hinter Türchen genommen hat und sich jetzt verzogen hat.

    Was davon es jetzt genau war kann ich nicht genau sagen aber in einem was ich von Ihm was hat er Recht der Bundes Präsident hat nicht mehr den Status den er mal früher hatte, weder beim Größtenteil Deutschlands und das schlimmste eben so wenig in der Politik.

    Das ist jetzt eine ganz neutrale Festellung und soll niemanden angreifen. In Deutschlands Politik geht es immer mehr um Migranten und ihre Probleme in Deutschland nicht Hauptsächlich aber die nehmen einen wichtigen Teil ein.

    Ein Dozent den ich kennen gelernt habe hat mir folgendes gesagt “ Die Politik der einzelnen Parteien wirkt vielleicht sehr ähnlich dies ist auch der Fall, denn schaut man sich das Volk mal im Vergleich zu der Zeit an in der diese Parteien gegründet worden sind, stellt man fest.
    Das die Heutigen Generationen um die 45 Jahren die Eltern geworden sind und ihre Kinder und immer so weiter nach unten sich nicht mehr zu einer Politischen Gruppe zu gehörig fühlen.

    Zu dem ist jetzt die Politik aus Europa mit im Spiel die auch nochmal Respektiert und umgesetzt werden muss. Hin zu kommen dann noch die immer mehr Mirgranten nach Deutschland kommen die kein Wort deutsch können und direkt mit der ganzen Familie her kommen und Arbeit wollen.

  3. mkreykenbohm sagt:

    Die ersten Rufe für eine Nachfolgerin werden ja schon laut, Lena for President. Ich glaub es hakt. Das ist wirklich Bohlen-Niveau. In jedem Fall muss man bei Köhler allerdings sehen, dass im Präsidialamt bereits seit mehreren Monaten interne Machtkämpfe um die Amtsführung gab. Das der Präsident dabei eher schlecht aussah, zeigt noch am ehesten, dass er sich mit einer unabhängigen Amtsführung nicht wirklich durchsetzen konnte. Die Rolle der Bundeswehr gehört davon ab aber trotzdem intensiv debattiert. Im Grundsatz hat Köhler auch nichts falsches gesagt. Eine Debatte, die allerdings auf der Rückreise eines Afghanistan-Besuches eher falsch platziert war. Hier steht eher der Sicherheitsaspekt im Vordergrund. Am Horn von Afrika und der ATALANTA-Mission wäre das schon angemessener gewesen.

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