Einsatz von Körperscanner am Flughafen Hamburg

Demnächst beginnt die Testphase zum fragwürdigen Einsatz der sogenannten Nacktscannern an Flughäfen. Ziel ist es, die Sicherheit von Flugpassagieren durch Erkennung von nichtmetallischen Waffen zu erhöhen. Die ersten Geräte werden demnächst in Hamburg getestet. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, macht die strikte Einhaltung von Persönlichkeitsrechten zur Voraussetzung für den Einsatz von Körperscannern.So Umstritten dieses Einführung auch sein mag, so gibt es noch ein weiteres Problem bei eben diesem Test. Laut der Frankfurter Rundschau wurden die ersten Geräte von der Fima „L3 Communications Security and Detection Systems“ erworben, welche eine Tocherfirma des amerikanischen Rüstungskonzerns „L3 Communications“ ist, welche wiederum Streubomben herstellt. Streumunition wird seit dem 1. August international geächtet, weil sie oft nicht explodiert und auch weit nach Kriegsende noch Zivilisten verletzt oder tötet. Es wird geschätzt, dass bis heute 100.000 Menschen Opfer von Streubomben geworden sind. 106 Staaten weltweit und 20 der 27 EU-Länder haben den entsprechenden Vertrag unterzeichnet, darunter auch Deutschland. Wieso macht die Bundesregierung dann Geschäfte mit diesem Unternehmen und hinterlässt so den bleibenden Eindruck einer Doppelmoral?!

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1 Antwort

  1. JaDeKi sagt:

    Ich denke mir meinen Teil 😀 . Es ist so wie ein Schön verpacktes Packet, den Inhalt oder die Herkunft interessiert keinen.

    Man sollte sich eh fragen ob es terroristen in dem Sinne eigentlich gibt 😉

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