Kostenlose eBooks im Kindle-Shop von Amazon

Eine Überschrift, zwei Weblinks – aber zunächst eine kleine Hinführung zum Thema. Nachdem zu Weihnachten meistens viel Technik verschenkt wird, ist eben dieses in meinem Familienkreis auch der Fall gewesen und jemand hat ein eBook-Reader gechenkt bekommen. Wie dem auch sei, dieses hatte mich dem Bereich der eBooks etwas interessierter gestimmt und so habe ich mir die Kindle-App auf mein Andorid Smartphone installiert. Danach habe ich mich damit beschäftigt, wo man am günstigsten eBooks erwerben könnte und dabei bin ich über zwei Aktionen im Amazon Kindle-Shop gestoßen die ich hier kurz vorstellen möchte:

1. Die Kindle Gratis-Tage
Als wohl eine Art i-Tüpfelchen für die unzähligen zu Weihnachten verkauften Kindle, bietet Amazon vom 25.12.2011 bis 06.01.2012 täglich ein kostenloses eBook an. Dieses sind Bücher, welche im Normalfall zwischen 7-15 Euro kosten, also kein „Schrott“ den man sich anderswo sowieso herunterladen könnte. Wer also noch rechtzeitig einsteigt kann jeweils bis 24:00 noch pro Tag ein paar sehr gute Bücher abstauben und sein eBook bzw. Smartphone mit ein paar Kilobytes auffüllen.

2. Kostenlose Klassiker
Wer oben genannte Aktion verpasst hat bzw. wer andere Interessen besitzt wird trotzdem bei Amazon findig. Unter der Rubrik Kostenlose Klassiker werden im Kindle-Shop kostenlose eBooks von Literatur-Klassikern angeboten. In wie weit und ob sich das Repoirtoire überhaupt ändert bzw. erweitert kann ich noch nicht beurteilen, aber mit derzeit 5622 Titeln sollte für jeden etwas dabei sein. Zum Download stehe zum Beispiel folgende Bücher bereit:

  • Alice im Wunderland von Lewis Carroll und Antonie Zimmermann
  • Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne
  • Romeo und Julia von William Shakespeare und August Wilhelm Schlegel

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7 Antworten

  1. Meene sagt:

    Jaha… Das ist schon eine feine Sache dies Kostenlosen alten Schinken… Das Problem an der Sache ist, aber folgendes. Sie sind teilweise drastisch gekürzt.
    Der Graf von Monte Cristo ist sogar soweit verunstaltet, dass der Inhalt zusammenhanglos wird und man das nur wirklich versteht, wenn man das BUCH gelesen hat. Auf Nachfrage bekommt man dann Textbausteine von Amazon zurück, in denen es heißt: “ Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Leider bekommen wir die elektronische Version so vom Verlag. Es kann durchaus sein, dass Graphiken nicht 1 zu 1 übernommen werden können, da sie nicht ins Kindleformat passen. Sollten Sie unzufrieden sein, werden wir Ihnen den Kaufbetrag zurückerstatten.“
    Äh was?! Das ist so erbärmlich.

    • Naja, ich bin der Meinung, dass man von kostenlos bereit gestellten Content nicht zu viel erwarten sollte. Die Einwände sind natürlich berechtigt und man könnte die Meinung vertreten, dass es entweder richtig gemacht werden sollte oder eben gar nicht. Dennoch gibt es zumindest für mich auch Graubereiche und nicht nur Schwarz oder Weiß 🙂

  2. Kristian sagt:

    Ich selbst lese inzwischen regelmäßig kostenlose eBooks. Klar, da findet sich auch jede Menge „Schrott“, aber ab und an stößt man auf eine literarische Perle. Erst kürzlich habe ich eine Kurzgeschichtenband mit dem schönen Titel „Zwei Seemänner sitzen in Barcelona und essen einen Albatros“ gefunden – ein Buch, das 1991 im Gatza Verlag erschienen ist. Aber auch Romane findet man im Netz, z.T. sogar sehr hochwertige und aufwendig produzierte Bücher, z.B. Andreas Seyerleins „Callasbox“ oder – geradzu episch in Umfang und Form – Francis Neniks „xo“. Allesamt Bücher, die ich im Buchladen nicht gefunden hätte. Und das Beste: einige dieser Autoren (bei Nenik ist es explizit, siehe http://www.the-quandary-novelists.com) arbeiten mit CC-Lizenzen und haben mit den zu Datensammelzwecken initiierten Werbe- und Verschenkaktionen von Amazon und Co. nicht das Gerinsgte am Hut.

  3. Blackdk sagt:

    ein e book ist elektronik, die für mich ein eintspannen nicht möglich macht,
    es wäre das gleiche, wie eine led hochzeitskerze – einfach no way oder wie wir altmodischen spießer sagen „geht gar nich“.

  4. mkreykenbohm sagt:

    Okay, ich probiere es mal aus. Zum eBook-Reader werde ich zwar wohl eher nicht, aber vielleicht überzeugt mich die Aktion ja vom Gegenteil. Ich versuche da mal unvoreingenommen zu bleiben.
    Cooler Tipp ist dieser Blogbeitrag aber allemal! 🙂

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