[Test] Leitz Complete – 4 in 1 Stylus

Ein weiterer Test – Ein weiteres Teil aus der Leitz Complete Reihe!

Dabei handelt es sich dieses Mal um eine Art „Schweizer Taschenmesser“ in Stiftform. Der „4 in 1 Stylus“ kommt in den typischen Leitz Complete 4 in 1 Stylusschwarz-grünen oder weiß-grünen Farbvarianten daher. Über diese Farbauswahl haben wir bereits im damaligen Artikel über den Multi-Charger eingehend diskutiert. Das die schwarze Variante beim hiesigen Stift eher matt und die weiße Variante eher glänzend realisiert wurde gefällt uns gut und der dezente hellgrüne Rahmen am Kopf des Stiftes wirkt modern und aktuell.

Der Aufbau ist gut durchdacht: So findet man am Kopfende eine Austrittsöffnung für den Laser (Klasse 2 gemäß der deutschen Norm EN 60825-1:2007) und eine für die LED-Leuchte, welche jeweils durch einen Knöpf an der Seite des Stiftes zu betätigen sind (eine kleine Kritik zu dieser Bauweise später). Neben den Knöpfen befindet sich ein Musthave für Kugelschreiber, eine Lasche um den Stift sicher an z.B. eine Hemdtasche zu heften. Leider ist diese Lasche unserer Meinung nach fast zu starr und flach am Stift befestigt, so dass das Einfädeln an den Rand einer Hemdtasche schwer fällt. Ebenso beim Abziehen des Stiftes, wobei der Stoff ordentlich strapaziert wird. Zumindest sitzt der Stift dadurch wirklich sicher. Am anderen Ende des Stylus befindet sich entweder der Tablet-Stift (laut Verpackung: „for touchscreen devices“), der auch nach mehrfachem Gebrauch in tadellosem Zustand bleibt, oder der Kugelschreiber. Dies lässt sich durch, anfänglich bei neuen Stiften noch sehr schwer gehendes, Herausziehen und Wenden dieses Teil des Stylus ändern. Im von uns getesteten schwarzen Stylus befand sich eine schwarze Kugelschreibermine. Welche Farbe in der weißen Variante steckt vermögen wir nicht zu sagen. Dies ist aber grundsätzlich nicht von Belang, da man leichtens jede beliebe Farbe durch Minenwechsel einsetzen kann. Dazu muss man nur die Seite mit dem Tablet-Stift abdrehen und die Mine aus ihrer Halterung ziehen. Auch auf der Seite der Leuchten kann man sehr einfach etwas austauschen und zwar die drei Knopfzellen-Batterien Typ LR41. Dazu besagtes Ende vom Mittelstück des Stiftes abdrehen und voila, die kleinen Dinger fliegen einem in den Schoß.

Nun noch zwei Anmerkungen zur Sicherheit des Stiftes: Laut beigefügter Gebrauchsanweisung darf man den Laser nur betreiben, wenn dass mitgelieferte Laser-Hinweisschild in Form eines Aufklebers auf den Kugelschreiber aufgeklebt ist. Laut unserer Praxis ist dies jedoch der erste und einzige Makel, den man vom Stift so schnell wie möglich entfernen will. Es stellt sich die Frage, ob man solch einen, der Firma doch sehr wichtig erscheinenden, Hinweis nicht anders hätte produzieren sollen oder können, als mit einem Aufkleber, der schon beim Auspacken nicht wirklich fest auf dem Stift klebte. Aber Leitz hat damit natürlich nur den gesetzlichen Vorschriften für Laser entsprochen. Hierzu kommen wir nun auch zu dem oben angekündigten Kritikpunkt des Stiftaufbaus. Beim Wechseln der Stiftseite kommt es gerade am Anfang oft unabsichtlich dazu, dass man entweder den Laser- oder LED-Knopf drückt. Mit Glück trifft man dabei noch das Auge eines neben einem Stehenden. All dies ist sicher der kompakten Bauweise des Stiftes und des beschriebenen schweren Herausziehens geschuldet. Bei Vorsicht lässt sich dieses jedoch verhindern. Soweit die einzelnen Bestandteile des Stylus.

Über das fehlen einer Verschlussklappe für die Stiftseite lässt sich streiten. Im ersten Augenblick haben wir uns zumindest für das optische Bild eine gewünscht. Nach kurzen Überlegungen warum es keine gibt, waren uns die Gründe jedoch schnell klar – Was man nicht hat, kann man auch nirgends liegen lassen.

Fazit: Der 4 in 1 Stylus mit Laser-Pointer und LED-Leuchte sowie Kugel- oder Tablet-Stift ist ein guter Begleiter für Personen, die öfter Vorträge oder ähnliches halten, immer schon einen Touchscreen-Eingabestift mit Mehrwert haben wollten oder auf ihrem Schreibtisch zum einen einen Kugelschreiber sowie ein Katzenspielzeug liegen haben wollen.

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2 Antworten

  1. Robyn I. Durham sagt:

    Übrig bleibt noch das Design. Touchpens sind per se funktional, variieren aber durchaus in ihrer Größe, den angebotenen Farben und Formen. Heißes Thema unter Gadgetfans war letztes Jahr der kleinste Stylus der Welt. Gerade mal 2 cm lang, kann der Eingabestift direkt in den Kopfhöreranschluss gesteckt und mitgenommen werden. Weitere Modelle gibt es als schlanke Stiftform, rund oder im Design eines USB-Sticks. Wer den Touchpen mit Logo bedrucken oder Schriftzug veredeln möchte, hat die Wahl zwischen Druck und Gravur.

  2. Ich finde diese Kombination wirklich gelungen, zumal ich gestern etwas ähnliches auch bei Tchibo gesehen habe, es ist allerdings nicht vergleichbar. Übrigens startet bald ein großes Gewinnspiel, bei dem man unter anderen einige dieser (Eingabe-)Stifte gewinnen kann.

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