Das Wetter brachte uns nach Lenzen 3


Route 009 (Quelle: OpenRouteService.org)WoMo-Logbuch Eintrag 009

Datum: 08.04.2016 – 10.04.2016

Orte: Lenzen (Elbe) bei Wittenberge

Zurückgelegte Strecke: 316 km

Da das Wetter die Woche über – wie soll man es anders oder angemessen sagen – nicht unbedingt so der Knaller war, hatten wir entschieden, dass wir die Wetterkarte über unser nächstes Ausflugsziel entscheiden lassen. So ist es dann auch geschehen und wir haben Wittenberge als Ort auserkoren, sind dann aber über eine entsprechende Stellplatzsuche auf einen Campingplatz in der Nähe, welcher sich direkt an einem See befindet, gestoßen. Leider existierten relativ wenige Informationen zum GH Haus am See in Lenzen, so dass es eher eine Fahrt ins Ungewisse war. Da wir durch die letzten Wochenenden aber festgestellt hatten, dass uns spontanes Umdisponieren und Weiterfahren gar nicht so sehr stresst, haben wir uns auf dieses kleine Abenteuer eingelassen. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Es hat sich wirklich gelohnt und das Wetter-bezogene Verfahren für die Ausflugszielsuche wird sicherlich noch einmal wiederholt. Wie immer sind wir Freitagabend losgefahren und haben uns auf den Weg gemacht. Uns erwarteten dieses Mal aber leider auch nur etwas mehr als 90 Minuten Fahrt – für meinen Geschmack zu wenig, aber auch mal eine schöne Abwechslung.

Die Fahrt nach Lenzen war teilweise, aufgrund der engen Straßen, vor allem aber wegen der in die Alleen hereinragenden Bäume, extrem nervenaufreibend. Aber zusammen bekommt man das schon immer ganz gut geregelt. Vier Augen sehen halt immer mehr als zwei. Angekommen sind wir letztendlich um etwa 20:00 Uhr und es war schon etwas dämmerig, aber im Vergleich zu den letzten Wochenenden noch ungewohnt hell. Zunächst hatten wir uns mit dem WoMo erst einmal dicht am See und damit auch nah am Gasthaus platziert, das sollte sich am nächsten Tag aber noch als Fehler herausstellen, dazu später mehr. Wir haben daraufhin kurz den Platz erkundet uns dann aber zügig Bettfertig gemacht und noch schnell ein kleines Abendbrot zu uns genommen. Warum nur ein kleines? Ganz einfach, anderenfalls hätte man am Abend beim Filmgucken im Alkoven nicht noch Appetit auf Chips gehabt. Der Film war nicht wirklich interessant, so dass Britta währenddessen eingeschlafen ist, aber natürlich nicht bevor alle Chips vernichtet wurden 🙂

Am nächsten Morgen haben wir erstaunlich lange geschlafen, so dass wir von der anrollenden Handwerker-Kolonne geweckt wurden. Und genau dieses war das Problem unserer ursprünglichen Platzwahl, denn der Anbau beim Haupthaus wird derzeit renoviert und der damit einhergehende Lärm war doch etwas nervig. Aber wie heißt es so schön: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“. Also hatten wir uns noch einmal schnell mit Schnecki umgestellt, wobei wir aber auch fast freie Wahl hatten, denn der Platz war mit den drei oder vier vor Ort befindlichen Wohnmobilen nicht annähernd voll belegt. Mit unserer 50m-Kabeltrommel konnten wir uns schön Mittig hinstellen, um nicht zu nah an der Lärmquelle zu sein aber auch nicht zu weit entfernt vom See zu stehen. Den Tag über hatten wir uns dann in unserer neu entdeckten Community von Stellplatzfuehrer.de ausgetobt und unsere bereits in den Wochenenden zuvor besuchten Stellplätze bewertet sowie um eigene Fotos angereichert. Unterbrochen haben wir diese Tätigkeiten eigentlich nur für eine Grillparty und ausreichend Entspannungspausen in der Sonne.

Übrigens hatten wir dieses Wochenende eine Prämiere und ich meine damit nicht, dass wir die 4.000-km-Marke überschritten haben. Dieses Mal haben wir das erste Mal über das Wochenende hinweg ausschließlich an einem Stellplatz verbracht. Daher hatten wir auch genug Zeit am Sonntag mit unseren mitgenommenen Fahrrädern noch einen schönen Ausflug zu starten. Und dafür eignet sich die Ecke auf jeden Fall. Fast direkt an der Elbe gelegen erreicht man damit einhergehend auch schnell den internationaler Elbe-Fahrradweg und kann dort die Elbe rauf oder runter fahren. Wir sind auf direktem Weg zur Elbe, von dort aus dem Verlauf zum Ursprung entgegen und über einen anderen kleinen Bogen durch einen Wald wieder zurück zu unserem Stellplatz gefahren. Klingt nach viel – war es gefühlt auch. Die Strecke habe ich jetzt nicht ermittelt, aber wir waren 2 1/2 Stunden unterwegs. Das klingt jetzt wiederum nicht so viel, aber für einen so „durchtrainierten Radsportler“ wie mich ist das schon viel. Im Anschluss haben wir uns dann eigentlich nur noch in der der warmen Sonne ausgeruht und mussten dann leider doch wieder unsere Zelte abbrechen und gen Heimat fahren.

Und wie immer zum Schluss folgt hier eine Galerie mit weiteren interessanten Bildern zu diesem WoMo-Logbuch Eintrag:


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3 Gedanken zu “Das Wetter brachte uns nach Lenzen

  • Christina Mewes

    Hallo liebe WOMOs!
    Ich kenne die Gegend ja durch meine Kur in Bad Wilsnack. Wir haben da mal einen Ausflug hin gemacht. Schöne Landschaft mit viel Weite.
    Schmunzel- Bericht und tolle Bilder wieder sehr schön. Vor allem Bild 11.
    Weiter so und Bussi MuddiTina

  • Inge / Dieter Kreykenbohm

    Danke für den netten Bericht nebst Bilder. Sieht alles sehr entspannt aus, auch mit der Fahrradtour direkt an der Elbe.