Einfach herrliches Wetter am Plöner See 4


Route 008 (Quelle: OpenRouteService.org)WoMo-Logbuch Eintrag 008

Datum: 01.04.2016 – 03.04.2016

Orte: Lübeck, Plön, Plöner See

Zurückgelegte Strecke: 351 km

Am Freitag bin ich früher von der Arbeit nach Hause gegangen, so dass ich am Nachmittag frei hatte und nichts besseres mit meiner Zeit anzufangen wusste, als mit dem Wohnmobil alleine nach Lübeck zu fahren. Was ich dort wollte ist einfach erzählt, denn wie aus den letzten Logbucheinträgen bekannt sein sollte, bin ich mit dem durch unseren Wohnmobil-Händler eingebauten Navireceiver von Al-Car nicht wirklich zufrieden. Nachdem ich die letzten Wochen schon recherchiert hatte, welches „Radio“ ich denn nun in unserer Schnecke verbaut haben möchte, musste ich nun nur noch eine kompetente Werkstatt finden, die uns das Zenec 3726 zu meiner Zufriedenheit verbaut. Bei der Hinfahrt zur Werkstatt in Lübeck hatte ich Glück und bin trotz viel Verkehrs relativ flüssig über die Autobahn gekommen, so dass ich entspannt und dank des klasse Wetters auch gut gelaunt bei ACR-Lübeck angekommen bin. Und was soll ich sagen: Die Laune wurde immer besser, denn der Monteur machte einen super Eindruck und teilte meine Bedenken bzgl. des vorher verbauten Radios absolut. Da er alleine im Laden war benötigte er allerdings zwei Stunden, weil immer wieder andere Kunden ihm vom Einbau abhielten. Aber es war gut investierte Zeit und hatte einen glücklichen Andre zu Folge, denn auch die hässliche Scheibenantenne für DAB+ gehört nun der Geschichte an. Gegen 17:00 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Hause um Britta aufzugabeln, so dass wir uns gemeinsam auf den Weg zum Plöner See – dem Ziel für dieses Wochenende – machen können.

Wir hatten uns im Vorwege wieder über unterschiedlichste Apps und Webseiten einige Campingplätze bzw. Stellplätze herausgesucht aber leider erwies sich das auch dieses Mal wieder als verschenkte Zeit. Der angefahrene Stellplatz Naturcamping Spitzenort GmbH war wesentlich teurer als gelistet und mit 18,50 EUR für Wohnmobilisten jenseits von Gut und Böse. Klar, es ist immer noch wesentlich günstiger als ein Hotel, aber ich habe mit einem Wohnmobil alles dabei was ich brauche: Eine Dusche, eine Toilette, genügend Frischwasser, ein Grauwassertank – ich brauche also nichts, außer eine Abstellmöglichkeit. Nachdem wir uns kurz geärgert hatten, haben wir nach einem alternativen Stellplatz Ausschau gehalten und auch einen entdeckt. Der WOMO-STOP-PLÖN ist mit 5 Euro preiswert und ist direkt am kleinen Plöner See gelegen. Witzig war das „einchecken“, denn man musste aus einem Fach einen Umschlag entnehmen, dort steckte dann das Parkticket drin sowie die Aufforderung 5 EUR in den Briefumschlag zu legen und in diesen auf den am Parkplatz befindlichen Briefkasten zu werfen. Sehr ulkig – man erlebt diesbezüglich wirklich immer noch wieder etwas Neues. Die Nacht war leider aufgrund der direkten Nähe zur Bundesstraße etwas unruhig, aber dennoch erholsam.

Am nächsten Morgen konnten wir dann noch feststellen, dass der Parkplatz von enorm vielen Motorradfahrern als Biker-Treff genutzt wird. Ist ja auch nachvollziehbar, denn schön gelegen ist der Parkplatz auf jeden Fall. Am Samstag sind wir dann mit unseren Fahrrädern – welche das erste Mal von uns mitgenommen wurden – an den großen Plöner See gefahren und haben ziemlich schnell festgestellt das Plön definitiv eine Reise wert ist. Wir werden definitiv auch noch einmal wieder kommen, denn alles gesehen haben wir sicherlich nicht, aber wie in der Bildergalerie ersichtlich, doch so einiges. Am Abend sind wir dann aber aufgrund des irgendwie fehlenden Wassers auf einen Campingplatz gefahren, welcher weiter um den Plöner See herum gelegen ist. Der SP Gut Ruhleben, Plön-Bosdorf selbst bietet nicht so wirklich viel und ist daher mit seinen 13,50 EUR für einen WoMo-Stellplatz dann wieder recht teuer aber noch im Rahmen gewesen. Aber dafür war Strom und Wasser inklusive, so dass die Batterien auch mal wieder richtig voll getankt wurden. Am nächsten Tag haben wir uns dann noch vor dem Mittagessen auf den Weg Richtung Heimat gemacht, so dass ich Zuhause noch ein wenig am Navireceiver herumspielen und Updates einspielen konnte. Auf dem Rückweg ist Britta das erste Mal mit unserem WoMo gefahren – wie es zu erwarten war, sehr souverän.

Und wie immer zum Schluss folgt hier eine Galerie mit weiteren interessanten Bildern zu diesem WoMo-Logbuch Eintrag:


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4 Gedanken zu “Einfach herrliches Wetter am Plöner See

  • Christina Mewes

    Oh, wieder ganz tolle Bilder, gemacht und Brianna und ich sind ganz begeistert und neidisch.
    O- Ton Brianna: Ich möchte so gerne mal mit fahren, bitte, bitte, bitte……..!
    Grüßchen wir beide

  • Hartmut Mewes

    Ja ihr Beiden! Wieder sehr schöne Bilder von der Tour. Die Besten natürlich vom Navi und vom Ausruhen und vom Kapitän Brittchen und von der Landschaft und, und, und ……….!!!

  • Inge / Dieter Kreykenbohm

    Das sind ja wieder ganz tolle Bilder und dann noch der ausführliche Bericht. Da bekommt man gleich Lust auch dorthin zu fahren.